Ungeübte Mundmotorik? Orofaziale Dysfunktion? Artikulationsstörung? Was mache ich wann und warum?

Kursausschreibung der Kommission Weiterbildung VIL

Mundmotorik ist in vielen Therapien ein fester Bestandteil. Wichtig ist jedoch zu klären, wann welche Art von mundmotorischen Übungen sinnvoll eingesetzt werden.
Nach einem kurzen Rückblick auf die Geschichte der Mundmotorik wird anhand der aktuellen Studienlage die Effektivität mundmotorischer Übungen in der Therapie kindlicher Aussprachestörungen beleuchtet. Auf dieser Grundlage wird besprochen
  • welche Kinder von Übungen im orofazialen Bereich profitieren
  • welche mundmotorische Übungen sinnvoll eingesetzt werden können
  • wie die Therapie – abhängig von Störungsbild (u.a. offene Mundhaltung, orofaziale Dysfunktion) – aufgebaut werden kann.
Daten: Samstag 19.1.2013 9.00 bis 17.00 Uhr

Leitung: Kerstin Schauß-Golecki, B.A.
Logopädin, Lehrlogopädin (dbl) - Schwerpunkt Aussprachestörungen
Freiberuflich in Therapie, Lehre & Forschung tätig


Ort: Café Sowieso, Wesemlinrain 3a, Luzern

Kosten: Bei 25 Teilnehmenden Fr. 95.-
(Je nach Spesen, Flugpreis kann sich der Betrag noch verändern)
Bei einer TeilnehmerInnenzahl unter 25 erhöhen sich die Kurskosten.
Bei einer Abmeldung muss Ersatz gestellt oder das Kursgeld übernommen werden.

Anmeldung an:
Fabiola Stillhard Winter, Steinhofhalde 21, 6005 Luzern
Per mail:
f.stillhard@bluewin.ch Bitte bei elektronischer Anmeldung Kurs und folgende Personalien angeben
Name, Vorname; Adresse; Sektion; Telefon und e-mail.

Kursbeschreibung und Anmeldetalon hier als PDF

Der psycholinguistische Ansatz bei kindlichen Aussprachestörungen

Kursausschreibung der Kommission Weiterbildung VIL
Bei Kindern mit Aussprachestörungen handelt es sich um eine heterogene Gruppe. In den letzten Jahren zeigte sich, dass störungsspezifische Ansätze in der Behandlung von kindlichen Aussprachestörungen am Wirkungsvollsten sind. Dabei liegen für das Deutsche momentan ausschließlich Therapiekonzepte mit einer vorgegebenen und festgelegten Struktur vor. Dem gegenüber entwickelten Stackhouse & Wells (1997, 2001) einen psycholinguistischen Ansatz für das Englische, bei dem die Intervention individuell auf das Profil der Stärken und Schwächen im Sprechverarbeitungsprozess des betroffenen Kindes abgestimmt wird.
Untersuchungen englischsprachiger Kinder mit Aussprachestörungen haben die Effektivität einer individuell geplanten Intervention basierend auf einem Sprechverarbeitungsmodell aufgezeigt (Überwindung der phonologischen Prozesse, Zunahme des Phoneminventars; Pascoe, 2006). Und auch für das Deutsche liegt eine Fallstudie vor (Schauß-Golecki, 2007).
Im Seminar wird das Vorgehen des psycholinguistischen Ansatzes dargestellt und folgende Fragen werden geklärt:
Was muss in der Diagnostik beachten werden und wie wird sie durchgeführt?
Wie wird aufgrund der Diagnostikergebnisse die Therapie abgeleitet?
Wie sieht der Therapieablauf aus?
Worin unterscheidet sich der Ansatz von anderen Ansätzen im Bereich kindlicher Aussprachestörungen und gibt es Möglichkeiten der Verknüpfung?

Daten: Freitag 18.1.2013, 9.00 bis 17.00 Uhr

Leitung: Kerstin Schauß-Golecki, B.A.
Logopädin, Lehrlogopädin (dbl) - Schwerpunkt Aussprachestörungen
Freiberuflich in Therapie, Lehre & Forschung tätig


Ort: Café Sowieso, Wesemlinrain 3a, Luzern

Kosten: Bei 25 Teilnehmenden Fr. 95.-
(Je nach Spesen, Flugpreis kann sich der Betrag noch verändern)
Bei einer TeilnehmerInnenzahl unter 25 erhöhen sich die Kurskosten.
Bei einer Abmeldung muss Ersatz gestellt oder das Kursgeld übernommen werden.


Anmeldung an:
Fabiola Stillhard Winter, Steinhofhalde 21, 6005 Luzern
Per mail:
f.stillhard@bluewin.ch Bitte bei elektronischer Anmeldung Kurs und folgende Personalien angeben
Name, Vorname; Adresse; Sektion; Telefon und e-mail.

Kursbeschreibung und Anmeldetalon hier als PDF

Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen Fallseminar-Fortsetzungsseminar

Kursauschreibung der Kommission Weiterbildung VIL
Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen
Fallseminar-Fortsetzungsseminar

Die Umsetzung von Therapiemethoden in den logopädischen Alltag wirft immer wieder Fragen auf. So auch in der Behandlung von kindlichen Aussprachestörungen. Mit welchem Prozess fange ich bei diesem Kind an? Wie genau sieht mein Vorgehen bei diesem Kind aus? Warum geht es nicht vorwärts? Diese und weitere Fragen sollen geklärt werden.

Ziel des Fortsetzungsseminares ist daher neben einer kurzen Auffrischung relevanter Grundlagen eine Vertiefung der störungsspezifischen Therapieansätze anhand eingereichter Fallbeispiele der Teilnehmer/innen.
Teilnahmevoraussetzung ist der Besuch eines Grundseminars.

Freitag, 20.01.2012
Uhrzeit: 9.00 – 17.30

Leitung:

Kerstin Schauss-Golecki, B.A.
Logopädin, Lehrlogopädin (dbl)- Schwerpunkt Aussprachestörungen. Freiberuflich in Therapie, Lehre und Forschung tätig.

Ort:
Café Sowieso, Wesemlinrain 3a, Luzern

Kosten:
Bei 25 Teilnehmenden Fr. 90.- (muss ev. noch an Flugkosten und Euro angepasst werden)

Bei einer TeilnehmerInnenzahl unter 25 erhöhen sich die Kurskosten.
Bei einer Abmeldung muss Ersatz gestellt oder das Kursgeld übernommen werden

Anmeldung für Freitag 20.1.2012 bis 30.10.11 an:
Fabiola Stillhard Winter Steinhofhalde 21, 600 Luzern
Per mail:
f.stillhard@bluewin.ch
Hier können Kursausschreibung und Anmeldung geladen werden.

Inkonsequenz: Verbale Entwicklungsdyspraxie? Inkonsequente phonologische Störung? Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Kursausschreibung der Kommission Weiterbildung VIL
Inkonsequenz:
Verbale Entwicklungsdyspraxie?
Inkonsequente phonologische Störung?
Diagnostische und therapeutische Möglichkeiten

Kinder mit einer inkonsequenten Aussprache brauchen ein besonderes Augenmerk, da verschiedene Störungsbilder damit in Verbindung gebracht werden können. Zum einen kann sich dahinter eine inkonsequente phonologische Störung verbergen, zum anderen aber auch eine verbale Entwicklungsdyspraxie. Zwei mögliche Diagnosen mit unterschiedlichen Störungsebenen (Sprechverarbeitungsmodel, Stackhouse & Wells, 1997) die verschiedene Ansätze für die Behandlung erfordern.


Ziel des Seminares ist daher ausgehend vom Klassifikationsmodell (Dodd, 1995) die inkonsequente phonologische Störung und die verbale Entwicklungsdyspraxie voneinander abzugrenzen, diagnostische Möglichkeiten aufzuzeigen und mögliche Therapieansätze kennen zu lernen.

Samstag, 21.01.2012

Uhrzeit: 9.00 – 17.00

Leitung:

Kerstin Schauss-Golecki, B.A.
Logopädin, Lehrlogopädin (dbl)- Schwerpunkt Aussprachestörungen. Freiberuflich in Therapie, Lehre und Forschung tätig.
Ort:
Café Sowieso, Wesemlinrain 3a, Luzern
Kosten:
Bei 25 TeilnehmerInnen Fr. 90.- (muss ev. noch an Eurokurs und Flugpreis angepasst werden)
Bei einer TeilnehmerInnenzahl unter 25 erhöhen sich die Kurskosten.
Bei einer Abmeldung muss Ersatz gestellt oder das Kursgeld übernommen werden
.

Anmeldung für den Samstag 21.1.2012 bis 30.10.11 an:
Fabiola Stillhard Winter Steinhofhalde 21, 600 Luzern
Per mail:
f.stillhard@bluewin.ch
Hier können Kursausschreibung und Anmeldung geladen werden.