Jahresbericht Vorstand 2009
Neugestaltung des
Jahresberichts: Im Sinne der Neuorganisation des VIL,
deren Zweck nicht zuletzt ist, den Austausch unter den
Sektionen zu pflegen, werden dem allgemeinen
Vorstandsrückblick kleine Sektionsbeiträge angehängt.
Diese wurden von der jeweiligen Sektionsvertreterin
geschrieben.
Mitgliederstatistik
per Ende 2009
Mitgliederstand 235 (- 1)
Aktive Mitglieder 216 (+ 2)
Passive Mitglieder 17 (- 3)
Ehrenmitglieder 2 (-)
Eintritte: 12
Austritte: 14
Vorstandsaktivitäten
VIL
Der „alte“ Vorstand beschäftigte sich im ersten halben
Jahr vor allem mit der Neugestaltung des VIL. Der
Unternehmensberater Thomas Bornhauser begleitete und
unterstützte diesen Prozess sehr. Im Januar fand die
erweiterte Vorstandssitzung statt, an der wir die
Sektionsvertreterinnen über die Neuerungen informierten
und sie baten, die Informationen an die Mitglieder
weiterzugeben. Die Mitglieder beschlossen an der GV im
April, dass wir uns vertieft mit der Umstrukturierung
befassen dürfen. Dies bedeutete für alle, dass wir noch
bis zur ausserordentlichen GV im September 09 im
erweiterten VIL-Vorstand mitarbeiten werden. Von April
bis September mussten die Statuten neu ausgearbeitet,
erste Überlegungen betreffend Spesen gemacht und die
Aufgaben der einzelnen Ressorts genauer definiert
werden.
An der ausserordentlichen GV im September 09 wurden der
Umstrukturierungsprozess beendet, die neuen Statuten
angenommen und Marianne Walter als VIL-Präsidentin
verabschiedet. Herzlichen Dank für den grossen,
langjährigen Einsatz im Dienste des VIL! An dieser
Stelle möchten wir auch allen ehemaligen
Vorstandsmitgliedern ganz herzlich danken, die sich
bereit erklärt haben, ihr Ressort bis zur GV im März
2010 weiterzuführen. Und ein grosses Merci geht an
Sylvia Bieri, die neu das Ressort Kasse führt.
Der Vorstand setzt sich nun aus den 6
Sektionsvertreterinnen aus OW / NW / UR / SZ / ZG / LU
zusammen. Das Präsidium wird im Turnus besetzt – bis
zur GV 2010 von Andrea Widmer, Sektion SZ. Eva Graf,
ehemaliges Vorstandsmitglied, unterstützt uns engagiert
in unseren neuen Aufgaben. Danke!
In der ersten Vorstandssitzung im November 09 gab
insbesondere die Erarbeitung des neuen Spesenreglements
zu reden: Die Arbeit der Vorstandsmitglieder, der
Ressortverantwortlichen und die Sitzungszeit der
Kommissionsmitglieder sollen laut neuen Statuten
entschädigt werden. Wir legten einen Betrag pro Stunde
Aufwand, einen Maximalbetrag für jedes Amt pro Jahr und
infolge dessen eine Erhöhung des VIL-Beitrages fest.
Daraufhin musste das Budget 2010 erstellt werden.
Kaum gestartet, sind wir schon mittendrin…
Präsidentinnenkonferenz DLV /
DLV-Delegiertenversammlung
An der Präsidentinnenkonferenz im Juni 09 wurde
hauptsächlich über die zukünftige Struktur des DLV und
somit über die Zusammenarbeit DLV – Mitgliederverbände
diskutiert. Zu verschiedenen Modell-Entwürfen konnten
die Präsidentinnen der einzelnen Mitgliederverbände
erste Gedanken äussern. Dieser „Findungs-prozess“ wird
im 2010 weitergehen.
An der DLV-DV vom 6.Juni ging es u.a. um das Thema
„Marketing für Non-Profit-Organisationen“. Fazit: Ein
gutes Beziehungsmanagement und eine gute
Marketingstrategie sind auch in unserem Beruf sehr
wichtig. Zudem wurde ein Antrag des DLV-Vorstandes um
Erhöhung des DLV-Mitgliederbeitrages um Fr. 20.-
(Zwecks Entschädigung der immer anspruchsvolleren
Vorstandsarbeit und Verhinderung eines grösseren
Defizits) von den Delegierten angenommen. An dieser
Stelle danken wir Anni Straub, VIL Sektion Zug, die
sich schon viele Jahre im DLV-Vorstand einsetzt!
Andrea Widmer
Eva Graf
Jahresbericht Sektion Luzern 09
Die Sektion Luzern schaut
auf ein bewegtes Jahr 2009 zurück.
Ein wichtiges Thema in diesem Jahr war für die Sektion
Luzern die „Integrierte
Schulung von Kindern und Jugendlichen mit einer
schweren Sprachbehinderung“. In Diskussionen mit der
Dienststelle Volksschulbildung (DVS) haben wir uns für
gute Rahmenbedingungen eingesetzt. Am Hearing vom 3.
September 09 hat die AG der DVS ihre Arbeit vorgestellt
und die Meinung verschiedener Fachpersonen in Workshops
eingeholt. Wir sind auf den Start der Pilotprojekte
gespannt und werden deren Umsetzung aus
berufspolitischer Sicht im Auge behalten.
Ebenfalls wichtig war uns die Sensibilisierung für die
Unterscheidung von
Sprachförderung und Sprachtherapie. An DVS-Sitzungen haben
wir darüber informiert und das Positionspapier des DLV
weitergereicht. Auch an die Schulleitungen,
schulpsychologischen Dienste und kommunalen
Schuldienste wurden diese Informationsblätter verteilt.
Weiter beschäftigten uns die Themen
veränderte Rahmenbedingungen für privattätige
Logopädinnen und Logopäden sowie
Logopädie im Frühbereich. Als Ergebnis der Arbeit der
AG NFA hat die DVS im März 09 ein Merkblatt für
Schulverwaltungen herausgegeben. Darin ist umschrieben,
was zu berücksichtigen ist, wenn eine Gemeinde
logopädische Therapien auslagern und durch Privattätige
erbringen lassen will. Im Dezember 09 wurde in der
DVS-Sitzung darüber informiert, dass der
Heilpädagogische Früherziehungsdienst des Kantons
Luzern (HFD) ab 2010 neu auch Logopädie für
Vorschulkinder anbieten wird, jedoch ausschliesslich
für Kinder, die bereits durch den HFD betreut werden.
In der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalverbände
(ALP)
waren Besoldungsforderungen, Teuerungsausgleich und die
Sanierung der Luzerner Pensionskasse viel diskutierte
Themen.
Zentralstes Thema im Jahr 2009 war die
Strukturreform des VIL mit ihren Folgen
für die Sektion Luzern. Das neue Organisationsmodell
für den VIL motivierte uns, die Sektion Luzern mit
ihren Aufgaben und ihrem Angebot zu überdenken. Wir
haben die Bedürfnisse unserer Mitglieder an der
Sektionsversammlung im Mai erfragt und evaluiert und in
einigen Sitzungen mit Thomas Bornhauser die
Sektionsstrukturen überarbeitet. Das Vereinsjahr wurde
entrümpelt und gestrafft. Neu starten wir mit einem
Jahrestreffen – ehemals GV – ins Jahr. Weitere
Anlässe(Sektionsversammlungen, Foren) werden nur noch
nach Bedarf stattfinden. Informationen werden vermehrt
per Mail an die Mitglieder gelangen und der Vorstand
Sektion Luzern heisst neu Sektionsleitung Luzern. Die
Aufgaben der einzelnen SektionsleiterInnen sind nun
klarer definiert und die Verantwortungen besser
verteilt. Wir denken, dass die Aufgaben so gut
bewältigt werden können.
Trotz intensiver Suche konnten wir für die
Sektionsleitung bis Ende 2009 noch keine neuen
Vertreterinnen finden. Wir schliessen den Rückblick auf
das vergangene Jahr mit sehr gemischten Gefühlen ab,
geben die Hoffnung auf ein Weiterleben der Sektion
Luzern jedoch nicht auf.
Am Jahrestreffen der Sektion Luzern vom 20. Januar 2010
gab es einen ersten Hoffnungsschimmer, nachdem sich
doch noch zwei Kolleginnen für die Arbeit in der
Sektionsleitung motivieren liessen. Auch scheint die
Vertretung in der ALP für dieses Jahr gesichert. Aus
Mangel einer dritten Person in der Sektionsleitung wird
die Arbeit vermutlich jedoch auf ein Minimum
zurückgefahren.
Kathrin Vonwil
Jahresbericht Sektion Schwyz 09
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Im vergangenen Jahr trafen wir uns zu 2 Sektionssitzungen: Einerseits bereiteten wir den Versand der DLV-Karten und eines Begleitbriefes an ausgewählte Fachpersonen zum Tag der Logopädie 2009 vor und tauschten uns über die Themen Sprachförderung-Sprachtherapie aus. Andererseits diskutierten wir über Sinn und Zweck des VIL im Kanton SZ. Die Logopädinnen der kantonalen logopädischen Dienste sind einer kantonal organisierten, kompetent geleiteten Abteilung Logopädie unterstellt. Die freipraktizierenden Logopädinnen sind über Tarifverträge ebenfalls mit dieser Abteilung verbunden. Ist ein VIL also nötig? Ja – für die Vertretung berufspolitischer Anliegen erachten wir den VIL als sinnvoll und wichtig!
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Nach vielen Jahren wird Andrea Widmer im März 2010 als Sektionsvertreterin und somit als neues VIL-Vorstandsmitglied zurücktreten. Die Suche nach einer neuen Sektionsvertretung war nicht einfach… Ebenso wird Eva Graf, die längere Zeit im VIL-VS mitgearbeitet hat und Andrea in der Sektion unterstützt hat, ihr Amt abgeben. Herzlichen Dank für alles! Ein grosses Dankeschön geht auch an diejenigen Sektionsmitglieder, die im 2009 eine Aufgabe übernommen haben!
Andrea Widmer
Eva Graf
Jahresbericht Sektion Uri 09
Neubau Therapiestelle
Im
Jahr 2009 stand für die Mitarbeiter und
Mitarbeiterinnen des Heilpädagogischen Zentrums Uri
hauptsächlich die Raumplanung des Neubaus der
Therapiestelle im Mittelpunkt. Wir, von den Bereichen
der Psychomotorik, der Heilpädagogischen Früherziehung,
der Physiotherapie, der Ergotherapie und der Logopädie,
konnten unsere Wünsche und Anliegen einbringen. Ende
Jahr wurde bereits die Baupiste erstellt. Der
Spatenstich ist für Mitte Januar 2010 geplant.
Personelles
Einen personellen Wechsel
gab es im Logopädieteam. Nach genau 20 jähriger
Tätigkeit an der Therapiestelle ging Elisabeth Nobs
Ende Juli 2009 in Pension. Sie hat während vielen
Jahren als DLV-Delegierte den Kanton Uri vertreten. Das
ganze Logopädieteam dankt Elisabeth herzlich für die
geleistete Arbeit. Ursula Zurkirchen übernahm
freundlicherweise die berufspolitische Arbeit von
Elisabeth Nobs und ist nun DLV-Delegierte des Kantons
Uri.
Seit dem 1. August 2009 arbeitet Andrea Joller bei uns
im Kanton Uri. Wir heissen die junge, engagierte
Logopädin herzlich willkommen und wünschen ihr alles
Gute für die Zukunft.
Myriam
Overney
Jahresbericht Sektion Nidwalden 09
Das Logopädieteam traf sich
regelmässig zu Sitzungen im Fachteam aber auch im
Therapieteam zusammen mit den
Psychomotoriktherapeutinnen.
Das therapeutische Team des Kantons Nidwalden setzte
sich bei den Jahreszielen mit dem Thema
“Interdisziplinäre Zusammenarbeit“ auseinander. An
einem Tag durften wir uns unter der Leitung von Suzanne
Walpen mit dieser Thematik einführend beschäftigen.
Das Logopädieteam ist momentan grossen personellen
Veränderungen unterworfen. Bedingt durch einen Weggang,
sowie eine Reduktion des Pensums einer Kollegin,
startete das Schuljahr mit vakanten Stellen in zwei
Gemeinden. Seit den Herbstferien konnten diese nun aber
durch zwei erfahrene Berufskolleginnen übernommen
werden.
Aktuell wirft vor allem die Frage nach der
logopädischen Therapie bei integrierten Kindern Fragen
auf. Diese Fragestellung wird in Zukunft sicherlich
noch zu klären sein.
Seit Mitte Dezember ist die neue Vollzugsverordnung zum
Gesetz über die Volksschule, Bereich Sonderpädagogik,
in der Vernehmlassung. Wir sind aufgefordert, zu Themen
wie verstärkte Massnahmen oder Integration Stellung zu
beziehen.
Nun freuen wir uns, im März an der VIL-GV möglichst
viele Berufskolleginnen und Kollegen bei uns in
Nidwalden begrüssen zu dürfen.
Melinda
Gisler
Jahresbericht Sektion Obwalden 09
Wir haben das Sprechförderungs - Programm, das wir in den Kindergärten durchgeführt
haben gemeinsam evaluiert. Der Austausch war interessant.
Es hat sich bestätigt, dass die Einteilung der Laute in Vokalgruppen und
Konsonantengruppen bewährt hat.
Rückmeldungen der Lehrer und Lehrerinnen ergaben, dass sich die Kinder in der ersten
Klasse an die Hauptvokale erinnert haben.
Ziel dieser Evaluation ist, eine Präsentationsmappe herzustellen.
Für das Jahr 2010 haben wir zwei folgende Ziele formuliert:
Weiterbildung über das Zürcher Ressourcenmodell (ZRM ) zur Stärkung der Motivation
und Erkennung von Ressourcen bei therapiebedürftigen Kindern durchführen.
ZRM im Arbeitsalltag erproben, die Erkenntnisse und Erfahrungen mit dem Team
analysieren und evaluieren.
Am letzten Teamtag hatten wir eine Einführung in dieses Modell. Es hat uns sehr
Angesprochen.
Die zunehmende Zahl integrierte Kinder mit schweren Sprachstörungen, die Anrecht
auf verstärkte Massnahmen im Sinne von zusätzlichen Logopädie – Stunden haben,
beschäftigen uns nach wie vor.
Die Abläufe dieser Massnahmen müssen noch ausgearbeitet werden.
Als neue DLV – Delegierte hat sich Esther Kirch zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank Esther.
Anne-Marie Wallimann
Jahresbericht Sektion Zug 09
- Aus Anlass des Tages der Logopädie organisierten wir ein Referat, an welchem Frau S. Codoni zum Thema „Lutschen und die Konsequenzen für die Sprach-/Sprechentwicklung“ viel theoretisches Wissen vermittelte. Dazu eingeladen haben wir Mütter-/Väterberaterinnen, Hort-/ Spielgruppenleiterinnen, Hebammen und Früherzieherinnen, die zahlreich erschienen sind.
- Im April 2009 haben wir die VIL-GV in der Stadt Zug organisiert.
- Gesamthaft sind wir zu 4 Sitzungen in der Sektionsleitung und 2 Gesamtsitzungen mit den Zuger Logopädinnen und Logopäden zusammengetroffen.
- Einen Teil der Gesamtsitzungen setzten wir für das Kennenlernen der neuen Fachgutachterinnen des Kantons Zug ein. Frau Trinkler arbeitet am SPD-Zug (Schulpsychologischer Dienst). Sie ist zuständig für Kinder ab dem zweiten Kindergartenjahr. Sie gibt Empfehlungen betreffend Sonderschulung sprachauffälliger Kinder. Frau Menet ist beim HPD-Zug (Heilpädagogischer Dienst) angestellt und klärt Kinder aus dem Frühbereich ab, die für den Sprachheilkindergarten der Sprachheilschule in Unterägeri vorgeschlagen sind.
- Rücktritt von Marianne Walter als VIL-VS-Präsidentin per 23.9.2009. Wir danken ihr herzlich für ihr grosses Engagement während den vergangenen sieben Jahren!
- Die Suche nach Nachfolgerinnen für die Sektionsleitung Zug ist schon seit längerem im Gange und beschäftigt uns. Ebenso fehlt uns schon seit längerem eine Vertreterin im Vorstand der kantonalen Sonderstufe. Wir hoffen...
Rita Krienbühl
Jahresbericht Kommission Weiterbildung 09
Wir trafen uns im letzten
Vereinsjahr zu zwei Sitzungen. In den Sitzungen sammeln
wir jeweils neue Ideen für die Fachveranstaltung und
die Weiterbildung. Wir suchen dann ein Thema aus, von
dem wir ausgehen, dass es unsere Mitglieder am meisten
interessiert, oder wovon wir schon lange nichts mehr
gehört haben, oder von neuen Therapieformen , oder….
Dann bestimmen wir, wer von uns die Veranstaltung
organisiert.
Dieses Jahr war die
Fachveranstaltung im November 09 zum Thema:
Improvisieren und Geschichten erfinden mit Reto
Bernhard. Es waren 30 Mitglieder anwesend. Der Abend
war sehr anregend für alle Sinne, heiter und gab uns
viele Ideen für die Therapie.
Die
Weiterbildung findet im März 10 statt zum
Thema: Artikulationsstörungen und/oder phonologische
Störungen, mit A. Schauss-Golecki. Mit 30 Teilnehmenden
ist der Kurs ausgebucht.
Wir sind immer froh, wenn ihr eure Wünsche und Ideen
für die Fachveranstaltung und die Weiterbildung an uns
weiterleitet. Bitte per mail an: j.amrein@dplanet.ch.
Personelles:Simone
Zimmermann ist nach der Geburt ihres zweiten Kindes aus
der Kommission ausgetreten. Mit Manuela Schärli
(Sektion Zug) haben wir eine neue Mitarbeiterin
gefunden.
Fabiola Stillhard
