Kursauschreibung der Kommission Weiterbildung VIL
Der Wortschatzsammler
Kursausschreibungen der Kommission Weiterbildung
Jahresbericht 2010 Präsidium
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An der letzten GV im März übernahmen wir die
Führungsaufgaben des VIL-Vorstandes im Co-Präsidium. Da
wir beide relativ neu im VIL-Vorstand waren, erlebten
wir dieses Miteinander als bereichernd und
erleichternd.
Mitgliederstatistik per Ende 2010
Mitgliederstand 235 (-)
Aktive Mitglieder 216 (-)
Passive Mitglieder 17 (-)
Ehrenmitglieder 2 (-)
Eintritte: 9
Austritte: 9
Vorstandsaktivitäten
VIL
Vieles musste neu organisiert, entschieden und mit
allen Betroffenen immer wieder kommuniziert werden. So
trafen wir uns im vergangenen Vereinsjahr viermal, um
die anstehenden Vorstand-Sitzungen in kleiner Runde
vorzubereiten. Im Anschluss daran wurden mit den
anderen vier Sektionsvertreterinnen vier
Vorstandsitzungen durchgeführt, wovon eine in
Anwesenheit der Ressortverantwortlichen stattfand.
Themen waren: die Organisation im neuen VIL- Vorstand,
die Zeiterfassung für die an der GV zugestimmten
Arbeitsentschädigung für Vorstandsarbeit, Richtlinien
für die Homepage, Archivierung der bestehenden VIL-
Ordner, Suche von Nachfolgerinnen, Abrechnung und
Budget, sowie Vorbereitung der GV 2011 in Luzern.
Präsidentinnenkonferenzen
DLV / DLV-Delegiertenversammlung
Im letzten Jahr fanden drei Präsidentinnenkonferenzen
statt, an denen aus jedem Innerschweizer Kanton, seit
der VIL Neugestaltung, je eine Vertreterin teilnehmen
konnte. Schwerpunktthema war jedes Mal die
Strukturreform des DLV. Im Plenum und in Gruppenarbeit
wurde diskutiert und das Marketing sowie die
Öffentlichkeitsarbeit unter die Lupe genommen. Diese
Themen und die Frage, wie die Verbandsarbeit in Zukunft
professionalisiert werden kann, werden den DLV auch im
Jahr 2011 noch weiterbeschäftigen. Für Anliegen,
Informationen oder Anfragen aus den Kantonen wurde
jedes Mal eine Plattform angeboten, die rege benutzt
wurde und zu interessantem Austausch führte.
Auch die Delegierten setzten sich an der
Delegiertenversammlung vom 29. Mai mit dem Thema
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit auseinander. Nach
einem Referat zum Thema „Erschliessung von neuen
Geldquellen. Ein strategisches Marketingkonzept“ war
das Fazit, dass der DLV Geld braucht, damit er
bekannter wird. An der ordentlichen
Delegiertenversammlung wurden die Anträge für eine
Statutenänderung und die Änderung des Reglements
Rechtshilfefonds angenommen.
Rückblick und Fazit
Das erste Jahr in dieser
neuen VIL-Struktur brachte einige Veränderungen, die
wir rückblickend beschreiben und kritisch betrachten
möchten.
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Die Reduktion der Vorstandsitzungen brachte mit sich, dass wir sehr vieles über E-Mail Verkehr „besprechen“ und teilweise auch entscheiden mussten, was nicht immer einfach war.
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Durch die Neugestaltung des VIL und den Personen-Wechsel im Vorstand, an der Geschäftsstelle und im Ressort Kasse ging einiges an Know-how verloren. Wir Präsidentinnen wurden häufig zur ersten Ansprechperson und nahmen Stellung zu Anfragen/Infos und leiteten Mails an entsprechende Personen oder Stellen weiter, soweit es uns aufgrund unseres Wissensstandes möglich war.
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Der Austausch über Themen aus den Sektionen konnte während einer VIL-Vorstandssitzung nur in einem eher knapp bemessenen Rahmen gepflegt werden. Organisatorische Dinge hatten meist höhere Priorität und nahmen viel Zeit in Anspruch. Da jedoch an den drei Präsidentinnenkonferenzen, an welchen alle Sektionsvertreterinnen teilnahmen, im vergangenen Jahr erstmals auch eine Plattform für Anliegen aus den Kantonen angeboten worden ist, konnte dort der Austausch über die Kantonsgrenze hinaus ebenfalls getätigt werden.
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Der von unseren Vorgängerinnen geschätzte Arbeitsaufwand für die Vereinsarbeit wurde teilweise erreicht, teilweise unter- oder überschritten, je nach Kanton oder Ressort. Wir schätzen diese Form von Wertschätzung unserer Arbeit sehr und sind für Beibehaltung der Entschädigungen. Wir werden das Spesenreglement gemäss unseren Erfahrungen überarbeiten und anpassen.
Wir erlauben uns zum Schluss noch die Frage, wie viel Sinn es macht, den VIL in dieser Struktur weiterzuführen. Die Logopädie ist in jedem Innerschweizer Kanton verschieden organisiert, Vernehmlassungen müssen kantonal geführt werden. Gleiche Themen sind zwar in den Kantonen vorhanden, aber gelöst werden sie in jedem Kanton wieder anders. ...und unsere Suche nach Nachfolgerinnen für den Vorstand verlief bis jetzt leider erfolglos...
Myriam Overney und Rita
Krienbühl
Jahresbericht 2010 Sektion Schwyz
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Das letzte Jahr war geprägt durch den Wechsel im Amt der Sektionsvertretung. Nach acht Jahren Sektionsvertretung hat Andrea Widmer im Frühling 2010 das Amt abgegeben. Ganz herzlichen Dank für deine langjährige und grosse Arbeit für unsere Sektion!
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Seit der Amtsübergabe arbeite ich mich in meine neue Aufgabe ein. Ich studiere Ordner und beantworte Mails, beteilige mich an Sitzungen und Konferenzen und mache mich mit den neuen Aufgaben vertraut.
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Das vergangene Jahr verlief in der Sektion Schwyz sehr ruhig. Es standen keine berufspolitischen Diskussionen an. Wie üblich fanden zwei Sitzungen statt. Es wurden vor allem Informationen ausgetauscht.
Martina
Weber
Jahresbericht 2010 Sektion Zug
Sektionsleitung
Die Suche nach
Nachfolgerinnen für die Sektionsleitung Zug
beschäftigte uns im letzten Frühling sehr. Zum Glück
zeigten sich dann drei jüngere Frauen bereit, die
Arbeit in der Sektionsleitung mit mir anzupacken und
sich für die Anliegen der Zuger Logopädinnen
einzusetzen. Da die drei Frauen noch nicht so viele
Jahre wie ich im Logopädie-Beruf stehen, brauchte es
einige Zeit, bis sie die Übersicht über Abläufe und die
Organisation in der Sektion Zug gewonnen hatten und
sich in den neuen Strukturen des VIL zurechtgefunden
haben. Es freut mich, dass ich ihnen einiges Know-How
weitergeben konnte und damit für einen guten Übergang
gesorgt ist. Ich erlebte meine drei Kolleginnen in der
Sektionsleitung als äusserst interessiert, engagiert
und differerenziert... und das, obwohl jede von ihnen
neben dieser Arbeit auch ein Berufspensum von 80 bis
100% zu bewältigen hat. Ganz herzlichen Dank Daniela
Bitzer, Lydia Maier und Karin Wicki! Trotzdem fehlt
nach meinem Weggang eine Person, die meine Rolle als
Sektionsvertreterin im VIL-Vorstand übernimmt...
Im vergangenen Vereinsjahr trafen wir uns zu vier
Sektionsleitungssitzungen und zwei Gesamtsitzungen mit
Zuger Logopädinnen.
Geleistete
und noch zu leistende Arbeiten
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Aktualisierung der Vernetzung der Zuger Logopädinnen per E-mail und dadurch Gewährleistung des Informationsflusses innerhalb des Kantons Zug
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Kurzfristige Bearbeitung einer Vernehmlassung zum Thema „Auswirkungen der Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) auf die Notengebung in den Sprachfächern auf der Primarstufe und Sekundarstufe 1“
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Kontaktpflege zum Sonderstufenvorstand des Kantons Zug (obwohl wir keine direkte Vertretung in diesem Vorstand haben)
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Austausch mit DLV pflegen (seit der Neugestaltung des VIL sind wir direkte Ansprechpartnerinnen) , Teilnahme an drei Präsidentinnenkonferenzen des DLV
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Workshop in kleiner Gruppe zum Thema „Umsetzung des Berufsauftrages“, um in der Prospektivplanung des Kantons („Gute Schule“) mitsprechen und mitwirken zu können
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Durchführung einer fachlichen Sitzung mit interessierten Logopädinnen zum Thema „Diagnose und Therapie bei LRS“. Eine Arbeitsgruppe bearbeitet nun die Thematik weiter.
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Einsatz für Anstellung einer Logopädin als Stellenleiterin für „Logopädie im Frühbereich“ am Heilpädagogischen Dienst Zug
Rita
Krienbühl
Jahresbericht 2010 Sektion Luzern
Das 2010 hat mit dem
Wechsel der Sektionsleitung begonnen. Auf Dominique
Bürki, Cecile Unternährer und Kathrin Vonwil folgten
Doris Burri und Eliane Huwiler. Beatrix Waldis hat sich
für die Vertretung der Sektion Luzern im ALP
(Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalverbände) zur
Verfügung gestellt. Da keine dritte Person für die
Sektionsleitung gefunden werden konnte, haben wir die
Arbeit in der Sektion Luzern auf das Nötigste
reduziert.
Trotzdem schauen wir heute
auf ein bewegtes Jahr zurück. Das Entlastungspaket 2011
der Regierung hat im Februar für grossen Wirbel
gesorgt. Denn dieses hat starke Sparmassnahmen für den
Bereich der Sprachbehinderungen vorgesehen. Die
Reduktion der Sonderschulplätze sowie die Streichung
des Staatbeitrages an privat tätige Logopädinnen und
Logopäden sind auf grossen Widerstand gestossen. Wir
haben die Kantonsräte mit einem Schreiben über die
Wichtigkeit der Logopädie und der Sprachheilschulen
informiert und einen Leserbrief in der Zeitung
publiziert. Das Entlastungspaket 2011 ist am Schluss
leider trotzdem angenommen worden. Wir haben aber ein
starkes Zeichen gesetzt und uns für unsere Anliegen
eingesetzt.
Im März hat die erste Sitzung mit der DVS (Dienststelle
Volksschulbildung) statt gefunden. Das Haupttraktandum
war die Fachstelle für Sonderschulabklärungen, die der
Kanton als Folge des Entlastungspaketes einführen wird.
Im April folgte die Vernehmlassung zur Änderung des
Gesetzes über die Volksschulbildung. Wir haben die
Fragen zur Vernehmlassung beantwortet und unsere
Stellungnahme der DVS eingereicht.
Im Herbst hat ein vom Kanton erstelltes Merkblatt zum
Umgang mit Lese-Rechtschreibstörungen und
Rechenstörungen an den Volksschulen für Diskussionen
gesorgt. Im Merkblatt war die Logopädie nur am Rande
erwähnt. Wir haben die logopädischen Dienste zum
Merkblatt befragt und zahlreiche Rückmeldungen
erhalten. Wir haben die Rückmeldungen gesammelt und an
der zweiten Sitzung mit der DVS im Dezember diskutiert.
Das Merkblatt wird noch einmal überarbeitet, wobei
unsere Ergänzungen berücksichtigt werden.
Zum Jahresende haben wir zu einer zweiten
Vernehmlassung Stellung genommen. Dieses Mal ging es um
die Totalrevision der Verordnung über die
Förderangebote (IF). Die Stellungnahmen zur
Vernehmlassung werden erst im neuen Jahr ausgewertet.
Wir warten gespannt auf die Ergebnisse.
In
der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalverbände (ALP)
sind das Entlastungspaket 2011 und die Vernehmlassung
zur Änderung des Personalrechts im Besoldungsbereich
zentrale Themen gewesen.
Im Ausblick auf das neue Jahr wird uns die Arbeit nicht
ausgehen. Wir werden auch im 2011 als Berufsverband
stark gefordert sein! Deshalb freut es uns
ausserordentlich, dass wir für das kommende Jahr mit
Ursula Bieri eine dritte Person für die Sektionsleitung
gefunden haben. Damit stehen uns wieder mehr Ressourcen
zur Verfügung, damit wir die Anliegen der Logopädinnen
und Logopäden im Kanton Luzern vertreten können.
Eliane
Huwiler
Jahresbericht 2010 Sektion Uri
Neubau
Der Neubau der
Therapiestelle, welche die fünf Bereiche
Physiotherapie, Ergotherapie, Früherziehung,
Psychomotorik und Logopädie umfasst, nimmt Formen an.
Der Spatenstich fand am 15. Januar statt - ein
besonderer Moment für die Mitarbeitenden der
Therapiestelle. Nach sieben Monaten Bauzeit konnte am
20. August das Aufrichtefest gefeiert werden. Im Juni
2011 werden wir voraussichtlich den Neubau beziehen
können.
Weiterbildung
Die Mitarbeiterinnen und
die Mitarbeiter der Therapiestelle und der Sonderschule
sowie einige schulische Heilpädagoginnen und
Heilpädagogen bilden sich im Schuljahr 2010/ 11 zum
Thema ICF (Internationale Klassifikation der
Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) weiter.
Erste Erfahrungen mit dem schulischen Standortgespräch
nach ICF und der interdisziplinären
Schülerdokumentation (ISD) konnten bereits gemacht
werden.
Richtlinien
zur Sonderpädagogik
Das sonderpädagogische
Konzept von Kindern und Jugendlichen von 0 bis 20
Jahren treten am 1. August 2011 in Kraft. Die Logopädie
zählt zu der Sonderpädagogik. Wir behandeln Kinder ab 2
Jahren und Jugendliche vom Kindergarten bis zum
vollendeten 18. Altersjahr (in Ausnahmefällen bis zum
20. Altersjahr), die in der Kommunikationsfähigkeit auf
Grund einer Sprach-, Sprech-, Redefluss- und
Stimmstörung eingeschränkt sind oder unter einer Ess-
und Schluckstörung leiden.
Myriam
Overney
Jahresbericht 2010 Sektion Nidwalden
Anfangs Jahr beschäftigte
uns die Vernehmlassung zur Vollzugsverordnung zum
Gesetz über die Volksschule, Bereich Sonderpädagogik,
sehr.
Am 1. August 2010 ist sie nun in Kraft getreten. Eine
für uns bedeutende Veränderung betrifft den
Frühbereich. Für den
Frühbereich (0-4 Jahren) sind neu die Früherzieherinnen
alleine zuständig. Alle Anmeldungen dieser Altersgruppe
werden an die Früherziehung weitergeleitet. Diese
klären die Kinder ab und entscheiden über das weitere
Vorgehen. D.h. nur noch die Früherzieherinnen können
Kinder im Alter von 0-4 Jahren für eine logopädische
Therapie anmelden.
Zudem wurden die Kinderzahlen für ein 100%-Pensum nach
oben korrigiert und den anderen zentralschweizerischen
Kantonen angepasst.
Leider ist die integrative Schulung von schwer
sprachgestörten Kindern nicht vorgesehen. Da zudem die
Sprachheilschule Steinen, mit der wir ein Konkordat
haben, ihr Internat schliessen wird, heisst dies für
uns, diese Kinder weiterhin in der Therapie zu fördern
ohne Anspruch auf zusätzliche Therapiestunden zu haben.
Ende März durften wir die
VIL-Mitglieder zur jährlichen GV in Stansstad
begrüssen.
Das Team erfuhr im Sommer 2010 grosse personelle
Veränderungen. So traten Pius Waser und Anna Peschel
nach langjähriger Tätigkeit als Logopäde/ Logopädin in
Nidwalden ihren Ruhestand an. Zudem endete im Sommer
2010 auch die Jahresstellvertretung von Barbara Sonder.
Neu durften wir in unserem Logopädieteam drei
Logopädinnen begrüssen.
Wir setzten uns im
Logopädieteam Nidwalden mit dem Thema der „auditiven
Verarbeitungsstörung“ auseinander. Dazu gehörte auch
ein Besuch der Audiologie im Kantonsspital Luzern.
Weiterhin beschäftigen uns die Qualitätsrichtlinien des
DLVs. Wir sind daran, für den Themenbereich
„Interdisziplinäre Zusammenarbeit“ und „Elternarbeit“
Standards für den Kanton Nidwalden zu erarbeiten.
Regina Vogel/Melinda
Gisler
Jahresbericht 2010 Sektion Obwalden
Am 2. Februar 2010 haben
wir uns zur Team-Weiterbildung begeben mit der Absicht,
etwas für unser Team zu tun. Es war ein echt guter Tag
mit dem Thema „Zürcher-Ressourcen-Modell“ (ZRM). Wir
waren bei Brigitte Hachen in ihrer Praxis in Luzern.
Einige Logopädinnen haben diese Methode teilweise bei
älteren Schülerinnen und Schülern in der Therapie
angewendet. Der VIL-Fachstamm im November 2010 war eine
gute Ergänzung zu diesem Jahresthema.
Im Juni 2010 besuchten uns Regierungsrat Franz Enderli
und der AVM-Abteilungsleiter Peter Lütolf. Es entstand
ein sehr anregendes Gespräch, in dem wir über unseren
logopädischen Alltag in den Schulgemeinden diskutieren
konnten. Auch das Thema Integration und die
Rahmenbedingungen wurden besprochen. Dies war für uns
eine gute Möglichkeit, unsere Anliegen an oberster
Stelle darzulegen und angehört zu werden.
Des Weiteren haben wir die Mappe „Präventive
sprachliche Übungen im Kindergarten“ fertig gestellt.
Sie beinhaltet spielerisch-sprachliche Übungen im
Kindergarten als Vorbereitung für die Einschulung.
Im Dezember 2010 haben wir uns als Team bei Irene
Bucheli-Zemp zwei Nachmittage lang in das „Mega-Memory“
eingearbeitet. Es ist ein gutes Spiel, das wir direkt
in der Logopädie anwenden können. Es beinhaltet viele
Elemente zum Thema: „Wie lerne ich beim Lernen
vernetzen?“ Wir haben auch unsere eigenen
Lernstrategien entdeckt und können einiges davon den
Kindern in der Therapie weitergeben. Ihre Einführungen
waren sehr vielfältig, auch weil die motorischen und
feinmotorischen Elemente kombiniert wurden. Es waren
zwei sehr lustige Nachmittage.
Zum Jahresende haben wir noch einen grossen Wunsch
erfüllt bekommen. Alle Logopädinnen wurden mit einem
Business-Laptop ausgerüstet. Er ist ein schnelles
Instrument für die digitale Welt. Dies erleichtert uns
die administrativen Arbeiten und die direkte
Kommunikation innerhalb des Teams.
Anne-Marie
Wallimann
Jahresbericht Kommission Weiterbildung Jahresbericht Kommission Weiterbildung Jahresbericht Kommission Weiterbildung
Kommissionsmitglieder 2010:
José Amrein, Pascale Dahli, Christiane Koch, Manuela
Schärli, Fabiola Stillhard
Im März 2010 fand der zweitägige Kurs
Diagnostik und Therapie kindlicher
Aussprachestörungen mit Kerstin Schauss-Golecki
statt. Aufgrund der grossen Nachfrage haben wir den
Kurs für April 2011 noch einmal organisiert, er ist
bereits ausgebucht. Ein eintägiges Aufbauseminar findet
im März 2011 statt.
Für die diesjährige Fachveranstaltung am 3.11.2010 hat
die Kommission Frau Nicole Bruggmann, lic.phil I zu
einem Vortrag über das
Zürcher Ressourcenmodell ZRM eingeladen. In einem gut
besuchten und sehr interessanten Vortrag erfuhren wir,
wie mit den von Frau Dr. Maja Storch (Universität
Zürich) entwickelten Methoden auf sehr spielerische und
lustvolle Weise Motivation und das Erlernen von
Selbstmanagementfähigkeiten unterstützt werden kann.
Christiane
Koch
Kursausschreibung der Kommission Weiterbildung
Neuer Vorstand
VIL – neu – organisiert
Der VIL-Vorstand erfüllte einerseits regionale Aufgaben, indem er die 6 Kantone untereinander vernetzte und den gegenseitigen Austausch förderte. Auf deutschschweizer Ebene sorgte er für die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen dem DLV und den einzelnen VIL-Sektionen und war auch für die Beantwortung verschiedener Fragestellungen zuständig. Da die Innerschweizer Kantone über ganz unterschiedliche politische und strukturelle Voraussetzungen verfügen, wurde der VIL-Vorstand im Laufe der Jahre immer mehr zur organisatorischen Schaltstelle zwischen den einzelnen Sektionen des VIL und des DLV.
Es drängte sich auf, die Strukturen des VIL und die Abläufe genauer unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren. Zusammen mit einem Unternehmensberater wurde dieser Prozess im letzten Jahr in Angriff genommen. An der ordentlichen Generalversammlung vom 1. April dieses Jahres wurde den Versammelten das neue Organigramm vorgestellt. Der Vorstand erhielt den Auftrag, die neuen Verantwortlichkeiten und Abläufe fertig auszuarbeiten und den Umstrukturierungsprozess damit weiter voranzutreiben.
Am 23. September 2009 haben die Mitglieder an der ausserordentlichen Generalversammlung des VIL, die für die Umstrukturierung notwendigen neuen Statuten einstimmig angenommen und damit die Grundlage geschaffen, den Verein strukturell und personell neu auszurichten. Der VIL-Vorstand setzt sich nun aus je einer Vertreterin der 6 Innerschweizer Kantone zusammen. Der DLV verfügt damit über direkte Ansprechpersonen in jedem Innerschweizer Kanton. Die Vorstandsmitglieder sind ihrerseits berechtigt, ihren Kanton direkt an DLV-Anlässen zu vertreten. Ergänzt werden die Vorstandsmitglieder des VIL durch Ressortverantwortliche in den Bereichen Sekretariat, Finanzen, Mitgliedschaft, Internet und K&M (siehe auf www.vil.ch / Organigramm).
Wir ehemaligen Vorstandsmitglieder sind der Meinung, dass diese neuen Strukturen des VIL die berufspolitischen Aufgaben effizienter und ressourcenschonender erfüllen lässt.
Marianne Walter, ehemalige Präsidentin des VIL
Eveline Rast, Beauftragte K&M des VIL
Ausserordentliche GV
Fachvortrag zum Tag der Logopädie mit Frau Susanne Codoni / Lispler, Lutschzwerge und aufrechter Gang
Der angekündigte Fachvortrag lockte zahlreiche Frauen in den Saal des Schulhauses Sternmatt II in Baar. Unter den anwesenden Fachpersonen befanden sich Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen, Spielgruppen- und Krippenleiterinnen und natürlich viele Logopädinnen. Nach den Begrüssungsworten von Frau Rita Krienbühl erzählte Frau Susanne Codoni über die Zusammenhänge von Fuss, Hand und Kopf und die Art ihrer Begegnungen mit Kindern und Eltern.
Der Mund ist der Platz des spontanen, persönlichen Ausdruckes. Er ist das Tor zur Welt, der Ort des Gebens und Nehmens. Die erste Einschätzung eines Menschen erfolgt über die Augen und das Gesicht.
Der Körper ist ein System von gegenseitigen Beeinflussungen, ein Zusammenspiel verschiedener Muskelketten. Gewohnheiten / Habits können dieses Gleichgewicht stören. Ausdruck dafür sind z.B. eine basale Zungenlage, ein inaktiver Lippenmuskel oder eine spröde Oberlippe.
Um das muskuläre Gleichgewicht wiederherzustellen muss an den körperlichen Basisfunktionen gearbeitet werden. Körperspannung, Körperwahrnehmung, Befindlichkeit und Körperhaltung sind wichtige beeinflussende Faktoren. Im weiteren Sinne bedeutet dies, dass die logopädische Diagnostik an den Füssen beginnen muss. Beobachtungen zur Kopfhaltung, Gesichtssymmetrie, Bipupillarlinie, Kiefergelenksstellung, Mundhaltung, Beinlänge etc. sind wichtiger Bestandteil einer Abklärung.
Ungünstige Gewohnheiten sollen nicht abgewöhnt, sondern verändert werden. Im Gespräch wird dies mit den Worten „Ich möchte, dass du.....“ und nicht „Du sollst nicht.....“ umgesetzt.
Frau Susanne Codoni beendet ihren Vortrag mit den Worten: „Das Netzwerk des Körpers ist ebenso wichtig wie das Netzwerk unter den verschiedenen Berufsgruppen.“
Im Anschluss an den Vortrag konnten sich die Anwesenden mit Informationsmaterial zum Tag der Logopädie und zur Logopädie im Allgemeinen eindecken.
Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen Rita Krienbühl, Regula Gmünder, Susanne Hajas Eberle und Nicole Meier
Eveline Rast, Beauftragte K&M des VIL
Ein weiterführendes Interview mit Susanne Codoni kann hier geladen werden.
Inseratepreise
DLV - Delegiertenversammlung
Die Präsidentin Babs Reinhart eröffnete die Delegiertenversammlung und führte wie gewohnt mit Schwung und Humor durch denTag.
Grussworte brachten Marianne Walter vom VIL und der Vorsteher der Dienststelle der Volksschulbildung des Kantons Luzern.
Dr. Jürg Frick, Psychologe FSP und Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich, hielt ein eindrückliches Referat zum Thema „Kraft der Ermutigung“. Es würde zu weit führen an dieser Stelle auf Einzelheiten einzugehen. Mitgenommen habe ich für mich: „Logopädische Arbeit ist immer auch Beziehungsarbeit, Ermutigungsarbeit, die letztlich die Basis schafft für gutes Gelingen“!
Bei den Nachmittagstraktanden wurden die Qualitätsrichtlinien verabschiedet, allerdings nicht ganz diskussionslos. Jahresbericht 2007, Rechnung 2007 und der Finanzplan 2010 gingen problemlos über die Bühne. Ein Ja erhielt auch der Antrag zur Schaffung einer „Kommission medizinisch-therapeutischer Bereich“.
Erfreulicherweise konnte Anna Tina Simonett aus dem Bündnerland neu in den Vorstand gewählt werden. Es werden aber immer noch 1-2 Vorstandsmitglieder gesucht. Bedauerlicherweise hat die Präsidentin Babs Reinhart ihren Rücktritt auf die DLV 2009 in Schaffhausen angekündigt.
Zum Schluss möchte ich dem Team aus Willisau ein Kränzlein winden. Maya Kühne, Rita Buholzer, Sandra Tendler und Esther Vogel, ihr habt mit viel Aufwand für einen reibungslosen Tagesablauf gesorgt!
Im Namen der VIL-Delegierten
Elisabeth Nobs, Sektion Uri

Übergangsregelung private LogopädInnen Luzern
Logopäden finden Sie auf unserer Downloadseite.
