Kursauschreibung der Kommission Weiterbildung VIL

Die Kommission Weiterbildung hat wieder zwei tolle Kurse organisiert. Hier alle Details.

Der Wortschatzsammler

Infolge vieler Anmeldungen zum Kurs "Der Wortschatzsammler" findet dieser neu zusätzlich auch am Dienstag 27. März und am Mittwoch 28. März 2012 statt. Es sind noch wenige Plätze frei.

Kursausschreibungen der Kommission Weiterbildung

Die Anmeldung für die Kurse "Warum passt der Schal zum Wal?" und "Der Wortschatzsammler" sind ab sofort online.

Jahresbericht 2010 Präsidium

Alle Jahresberichte können hier als PDF geladen werden.

An der letzten GV im März übernahmen wir die Führungsaufgaben des VIL-Vorstandes im Co-Präsidium. Da wir beide relativ neu im VIL-Vorstand waren, erlebten wir dieses Miteinander als bereichernd und erleichternd.


Mitgliederstatistik per Ende 2010

Mitgliederstand 235 (-)
Aktive Mitglieder 216 (-)
Passive Mitglieder 17 (-)
Ehrenmitglieder 2 (-)

Eintritte: 9
Austritte: 9


Vorstandsaktivitäten VIL

Vieles musste neu organisiert, entschieden und mit allen Betroffenen immer wieder kommuniziert werden. So trafen wir uns im vergangenen Vereinsjahr viermal, um die anstehenden Vorstand-Sitzungen in kleiner Runde vorzubereiten. Im Anschluss daran wurden mit den anderen vier Sektionsvertreterinnen vier Vorstandsitzungen durchgeführt, wovon eine in Anwesenheit der Ressortverantwortlichen stattfand.
Themen waren: die Organisation im neuen VIL- Vorstand, die Zeiterfassung für die an der GV zugestimmten Arbeitsentschädigung für Vorstandsarbeit, Richtlinien für die Homepage, Archivierung der bestehenden VIL- Ordner, Suche von Nachfolgerinnen, Abrechnung und Budget, sowie Vorbereitung der GV 2011 in Luzern.


Präsidentinnenkonferenzen DLV / DLV-Delegiertenversammlung

Im letzten Jahr fanden drei Präsidentinnenkonferenzen statt, an denen aus jedem Innerschweizer Kanton, seit der VIL Neugestaltung, je eine Vertreterin teilnehmen konnte. Schwerpunktthema war jedes Mal die Strukturreform des DLV. Im Plenum und in Gruppenarbeit wurde diskutiert und das Marketing sowie die Öffentlichkeitsarbeit unter die Lupe genommen. Diese Themen und die Frage, wie die Verbandsarbeit in Zukunft professionalisiert werden kann, werden den DLV auch im Jahr 2011 noch weiterbeschäftigen. Für Anliegen, Informationen oder Anfragen aus den Kantonen wurde jedes Mal eine Plattform angeboten, die rege benutzt wurde und zu interessantem Austausch führte.
Auch die Delegierten setzten sich an der Delegiertenversammlung vom 29. Mai mit dem Thema Marketing und Öffentlichkeitsarbeit auseinander. Nach einem Referat zum Thema „Erschliessung von neuen Geldquellen. Ein strategisches Marketingkonzept“ war das Fazit, dass der DLV Geld braucht, damit er bekannter wird. An der ordentlichen Delegiertenversammlung wurden die Anträge für eine Statutenänderung und die Änderung des Reglements Rechtshilfefonds angenommen.





Rückblick und Fazit

Das erste Jahr in dieser neuen VIL-Struktur brachte einige Veränderungen, die wir rückblickend beschreiben und kritisch betrachten möchten.

  • Die Reduktion der Vorstandsitzungen brachte mit sich, dass wir sehr vieles über E-Mail Verkehr „besprechen“ und teilweise auch entscheiden mussten, was nicht immer einfach war.

  • Durch die Neugestaltung des VIL und den Personen-Wechsel im Vorstand, an der Geschäftsstelle und im Ressort Kasse ging einiges an Know-how verloren. Wir Präsidentinnen wurden häufig zur ersten Ansprechperson und nahmen Stellung zu Anfragen/Infos und leiteten Mails an entsprechende Personen oder Stellen weiter, soweit es uns aufgrund unseres Wissensstandes möglich war.

  • Der Austausch über Themen aus den Sektionen konnte während einer VIL-Vorstandssitzung nur in einem eher knapp bemessenen Rahmen gepflegt werden. Organisatorische Dinge hatten meist höhere Priorität und nahmen viel Zeit in Anspruch. Da jedoch an den drei Präsidentinnenkonferenzen, an welchen alle Sektionsvertreterinnen teilnahmen, im vergangenen Jahr erstmals auch eine Plattform für Anliegen aus den Kantonen angeboten worden ist, konnte dort der Austausch über die Kantonsgrenze hinaus ebenfalls getätigt werden.

  • Der von unseren Vorgängerinnen geschätzte Arbeitsaufwand für die Vereinsarbeit wurde teilweise erreicht, teilweise unter- oder überschritten, je nach Kanton oder Ressort. Wir schätzen diese Form von Wertschätzung unserer Arbeit sehr und sind für Beibehaltung der Entschädigungen. Wir werden das Spesenreglement gemäss unseren Erfahrungen überarbeiten und anpassen.



Wir erlauben uns zum Schluss noch die Frage, wie viel Sinn es macht, den VIL in dieser Struktur weiterzuführen. Die Logopädie ist in jedem Innerschweizer Kanton verschieden organisiert, Vernehmlassungen müssen kantonal geführt werden. Gleiche Themen sind zwar in den Kantonen vorhanden, aber gelöst werden sie in jedem Kanton wieder anders. ...und unsere Suche nach Nachfolgerinnen für den Vorstand verlief bis jetzt leider erfolglos...



Myriam Overney und Rita Krienbühl

Jahresbericht 2010 Sektion Schwyz

  • Das letzte Jahr war geprägt durch den Wechsel im Amt der Sektionsvertretung. Nach acht Jahren Sektionsvertretung hat Andrea Widmer im Frühling 2010 das Amt abgegeben. Ganz herzlichen Dank für deine langjährige und grosse Arbeit für unsere Sektion!

  • Seit der Amtsübergabe arbeite ich mich in meine neue Aufgabe ein. Ich studiere Ordner und beantworte Mails, beteilige mich an Sitzungen und Konferenzen und mache mich mit den neuen Aufgaben vertraut.

  • Das vergangene Jahr verlief in der Sektion Schwyz sehr ruhig. Es standen keine berufspolitischen Diskussionen an. Wie üblich fanden zwei Sitzungen statt. Es wurden vor allem Informationen ausgetauscht.



Martina Weber

Jahresbericht 2010 Sektion Zug

Sektionsleitung
Die Suche nach Nachfolgerinnen für die Sektionsleitung Zug beschäftigte uns im letzten Frühling sehr. Zum Glück zeigten sich dann drei jüngere Frauen bereit, die Arbeit in der Sektionsleitung mit mir anzupacken und sich für die Anliegen der Zuger Logopädinnen einzusetzen. Da die drei Frauen noch nicht so viele Jahre wie ich im Logopädie-Beruf stehen, brauchte es einige Zeit, bis sie die Übersicht über Abläufe und die Organisation in der Sektion Zug gewonnen hatten und sich in den neuen Strukturen des VIL zurechtgefunden haben. Es freut mich, dass ich ihnen einiges Know-How weitergeben konnte und damit für einen guten Übergang gesorgt ist. Ich erlebte meine drei Kolleginnen in der Sektionsleitung als äusserst interessiert, engagiert und differerenziert... und das, obwohl jede von ihnen neben dieser Arbeit auch ein Berufspensum von 80 bis 100% zu bewältigen hat. Ganz herzlichen Dank Daniela Bitzer, Lydia Maier und Karin Wicki! Trotzdem fehlt nach meinem Weggang eine Person, die meine Rolle als Sektionsvertreterin im VIL-Vorstand übernimmt...
Im vergangenen Vereinsjahr trafen wir uns zu vier Sektionsleitungssitzungen und zwei Gesamtsitzungen mit Zuger Logopädinnen.

Geleistete und noch zu leistende Arbeiten

  • Aktualisierung der Vernetzung der Zuger Logopädinnen per E-mail und dadurch Gewährleistung des Informationsflusses innerhalb des Kantons Zug

  • Kurzfristige Bearbeitung einer Vernehmlassung zum Thema „Auswirkungen der Lese- und Rechtschreibstörung (LRS) auf die Notengebung in den Sprachfächern auf der Primarstufe und Sekundarstufe 1“

  • Kontaktpflege zum Sonderstufenvorstand des Kantons Zug (obwohl wir keine direkte Vertretung in diesem Vorstand haben)

  • Austausch mit DLV pflegen (seit der Neugestaltung des VIL sind wir direkte Ansprechpartnerinnen) , Teilnahme an drei Präsidentinnenkonferenzen des DLV

  • Workshop in kleiner Gruppe zum Thema „Umsetzung des Berufsauftrages“, um in der Prospektivplanung des Kantons („Gute Schule“) mitsprechen und mitwirken zu können

  • Durchführung einer fachlichen Sitzung mit interessierten Logopädinnen zum Thema „Diagnose und Therapie bei LRS“. Eine Arbeitsgruppe bearbeitet nun die Thematik weiter.

  • Einsatz für Anstellung einer Logopädin als Stellenleiterin für „Logopädie im Frühbereich“ am Heilpädagogischen Dienst Zug



Rita Krienbühl

Jahresbericht 2010 Sektion Luzern

Das 2010 hat mit dem Wechsel der Sektionsleitung begonnen. Auf Dominique Bürki, Cecile Unternährer und Kathrin Vonwil folgten Doris Burri und Eliane Huwiler. Beatrix Waldis hat sich für die Vertretung der Sektion Luzern im ALP (Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalverbände) zur Verfügung gestellt. Da keine dritte Person für die Sektionsleitung gefunden werden konnte, haben wir die Arbeit in der Sektion Luzern auf das Nötigste reduziert.
Trotzdem schauen wir heute auf ein bewegtes Jahr zurück. Das Entlastungspaket 2011 der Regierung hat im Februar für grossen Wirbel gesorgt. Denn dieses hat starke Sparmassnahmen für den Bereich der Sprachbehinderungen vorgesehen. Die Reduktion der Sonderschulplätze sowie die Streichung des Staatbeitrages an privat tätige Logopädinnen und Logopäden sind auf grossen Widerstand gestossen. Wir haben die Kantonsräte mit einem Schreiben über die Wichtigkeit der Logopädie und der Sprachheilschulen informiert und einen Leserbrief in der Zeitung publiziert. Das Entlastungspaket 2011 ist am Schluss leider trotzdem angenommen worden. Wir haben aber ein starkes Zeichen gesetzt und uns für unsere Anliegen eingesetzt.
Im März hat die erste Sitzung mit der DVS (Dienststelle Volksschulbildung) statt gefunden. Das Haupttraktandum war die Fachstelle für Sonderschulabklärungen, die der Kanton als Folge des Entlastungspaketes einführen wird.

Im April folgte die Vernehmlassung zur Änderung des Gesetzes über die Volksschulbildung. Wir haben die Fragen zur Vernehmlassung beantwortet und unsere Stellungnahme der DVS eingereicht.

Im Herbst hat ein vom Kanton erstelltes Merkblatt zum Umgang mit Lese-Rechtschreibstörungen und Rechenstörungen an den Volksschulen für Diskussionen gesorgt. Im Merkblatt war die Logopädie nur am Rande erwähnt. Wir haben die logopädischen Dienste zum Merkblatt befragt und zahlreiche Rückmeldungen erhalten. Wir haben die Rückmeldungen gesammelt und an der zweiten Sitzung mit der DVS im Dezember diskutiert. Das Merkblatt wird noch einmal überarbeitet, wobei unsere Ergänzungen berücksichtigt werden.

Zum Jahresende haben wir zu einer zweiten Vernehmlassung Stellung genommen. Dieses Mal ging es um die Totalrevision der Verordnung über die Förderangebote (IF). Die Stellungnahmen zur Vernehmlassung werden erst im neuen Jahr ausgewertet. Wir warten gespannt auf die Ergebnisse.
In der Arbeitsgemeinschaft Luzerner Personalverbände (ALP) sind das Entlastungspaket 2011 und die Vernehmlassung zur Änderung des Personalrechts im Besoldungsbereich zentrale Themen gewesen.

Im Ausblick auf das neue Jahr wird uns die Arbeit nicht ausgehen. Wir werden auch im 2011 als Berufsverband stark gefordert sein! Deshalb freut es uns ausserordentlich, dass wir für das kommende Jahr mit Ursula Bieri eine dritte Person für die Sektionsleitung gefunden haben. Damit stehen uns wieder mehr Ressourcen zur Verfügung, damit wir die Anliegen der Logopädinnen und Logopäden im Kanton Luzern vertreten können.



Eliane Huwiler

Jahresbericht 2010 Sektion Uri

Neubau
Der Neubau der Therapiestelle, welche die fünf Bereiche Physiotherapie, Ergotherapie, Früherziehung, Psychomotorik und Logopädie umfasst, nimmt Formen an. Der Spatenstich fand am 15. Januar statt - ein besonderer Moment für die Mitarbeitenden der Therapiestelle. Nach sieben Monaten Bauzeit konnte am 20. August das Aufrichtefest gefeiert werden. Im Juni 2011 werden wir voraussichtlich den Neubau beziehen können.

Weiterbildung
Die Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter der Therapiestelle und der Sonderschule sowie einige schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen bilden sich im Schuljahr 2010/ 11 zum Thema ICF (Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit) weiter. Erste Erfahrungen mit dem schulischen Standortgespräch nach ICF und der interdisziplinären Schülerdokumentation (ISD) konnten bereits gemacht werden.

Richtlinien zur Sonderpädagogik
Das sonderpädagogische Konzept von Kindern und Jugendlichen von 0 bis 20 Jahren treten am 1. August 2011 in Kraft. Die Logopädie zählt zu der Sonderpädagogik. Wir behandeln Kinder ab 2 Jahren und Jugendliche vom Kindergarten bis zum vollendeten 18. Altersjahr (in Ausnahmefällen bis zum 20. Altersjahr), die in der Kommunikationsfähigkeit auf Grund einer Sprach-, Sprech-, Redefluss- und Stimmstörung eingeschränkt sind oder unter einer Ess- und Schluckstörung leiden.



Myriam Overney

Jahresbericht 2010 Sektion Nidwalden

Anfangs Jahr beschäftigte uns die Vernehmlassung zur Vollzugsverordnung zum Gesetz über die Volksschule, Bereich Sonderpädagogik, sehr.
Am 1. August 2010 ist sie nun in Kraft getreten. Eine für uns bedeutende Veränderung betrifft den Frühbereich.
Für den Frühbereich (0-4 Jahren) sind neu die Früherzieherinnen alleine zuständig. Alle Anmeldungen dieser Altersgruppe werden an die Früherziehung weitergeleitet. Diese klären die Kinder ab und entscheiden über das weitere Vorgehen. D.h. nur noch die Früherzieherinnen können Kinder im Alter von 0-4 Jahren für eine logopädische Therapie anmelden.
Zudem wurden die Kinderzahlen für ein 100%-Pensum nach oben korrigiert und den anderen zentralschweizerischen Kantonen angepasst.
Leider ist die integrative Schulung von schwer sprachgestörten Kindern nicht vorgesehen. Da zudem die Sprachheilschule Steinen, mit der wir ein Konkordat haben, ihr Internat schliessen wird, heisst dies für uns, diese Kinder weiterhin in der Therapie zu fördern ohne Anspruch auf zusätzliche Therapiestunden zu haben.

Ende März durften wir die VIL-Mitglieder zur jährlichen GV in Stansstad begrüssen.

Das Team erfuhr im Sommer 2010 grosse personelle Veränderungen. So traten Pius Waser und Anna Peschel nach langjähriger Tätigkeit als Logopäde/ Logopädin in Nidwalden ihren Ruhestand an. Zudem endete im Sommer 2010 auch die Jahresstellvertretung von Barbara Sonder. Neu durften wir in unserem Logopädieteam drei Logopädinnen begrüssen.

Wir setzten uns im Logopädieteam Nidwalden mit dem Thema der „auditiven Verarbeitungsstörung“ auseinander. Dazu gehörte auch ein Besuch der Audiologie im Kantonsspital Luzern.

Weiterhin beschäftigen uns die Qualitätsrichtlinien des DLVs. Wir sind daran, für den Themenbereich „Interdisziplinäre Zusammenarbeit“ und „Elternarbeit“ Standards für den Kanton Nidwalden zu erarbeiten.


Regina Vogel/Melinda Gisler

Jahresbericht 2010 Sektion Obwalden

Am 2. Februar 2010 haben wir uns zur Team-Weiterbildung begeben mit der Absicht, etwas für unser Team zu tun. Es war ein echt guter Tag mit dem Thema „Zürcher-Ressourcen-Modell“ (ZRM). Wir waren bei Brigitte Hachen in ihrer Praxis in Luzern. Einige Logopädinnen haben diese Methode teilweise bei älteren Schülerinnen und Schülern in der Therapie angewendet. Der VIL-Fachstamm im November 2010 war eine gute Ergänzung zu diesem Jahresthema.

Im Juni 2010 besuchten uns Regierungsrat Franz Enderli und der AVM-Abteilungsleiter Peter Lütolf. Es entstand ein sehr anregendes Gespräch, in dem wir über unseren logopädischen Alltag in den Schulgemeinden diskutieren konnten. Auch das Thema Integration und die Rahmenbedingungen wurden besprochen. Dies war für uns eine gute Möglichkeit, unsere Anliegen an oberster Stelle darzulegen und angehört zu werden.

Des Weiteren haben wir die Mappe „Präventive sprachliche Übungen im Kindergarten“ fertig gestellt. Sie beinhaltet spielerisch-sprachliche Übungen im Kindergarten als Vorbereitung für die Einschulung.

Im Dezember 2010 haben wir uns als Team bei Irene Bucheli-Zemp zwei Nachmittage lang in das „Mega-Memory“ eingearbeitet. Es ist ein gutes Spiel, das wir direkt in der Logopädie anwenden können. Es beinhaltet viele Elemente zum Thema: „Wie lerne ich beim Lernen vernetzen?“ Wir haben auch unsere eigenen Lernstrategien entdeckt und können einiges davon den Kindern in der Therapie weitergeben. Ihre Einführungen waren sehr vielfältig, auch weil die motorischen und feinmotorischen Elemente kombiniert wurden. Es waren zwei sehr lustige Nachmittage.

Zum Jahresende haben wir noch einen grossen Wunsch erfüllt bekommen. Alle Logopädinnen wurden mit einem Business-Laptop ausgerüstet. Er ist ein schnelles Instrument für die digitale Welt. Dies erleichtert uns die administrativen Arbeiten und die direkte Kommunikation innerhalb des Teams.



Anne-Marie Wallimann

Jahresbericht Kommission Weiterbildung Jahresbericht Kommission Weiterbildung Jahresbericht Kommission Weiterbildung

Kommissionsmitglieder 2010: José Amrein, Pascale Dahli, Christiane Koch, Manuela Schärli, Fabiola Stillhard

Im März 2010 fand der zweitägige Kurs
Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen mit Kerstin Schauss-Golecki statt. Aufgrund der grossen Nachfrage haben wir den Kurs für April 2011 noch einmal organisiert, er ist bereits ausgebucht. Ein eintägiges Aufbauseminar findet im März 2011 statt.
Für die diesjährige Fachveranstaltung am 3.11.2010 hat die Kommission Frau Nicole Bruggmann, lic.phil I zu einem Vortrag über das
Zürcher Ressourcenmodell ZRM eingeladen. In einem gut besuchten und sehr interessanten Vortrag erfuhren wir, wie mit den von Frau Dr. Maja Storch (Universität Zürich) entwickelten Methoden auf sehr spielerische und lustvolle Weise Motivation und das Erlernen von Selbstmanagementfähigkeiten unterstützt werden kann.



Christiane Koch

Kursausschreibung der Kommission Weiterbildung

Die Anmeldung für den Kurs Diagnostik und Therapie kindlicher Aussprachestörungen ist ab sofort online.

Neuer Vorstand

Ab heute sind der neue Vorstand und die Ressortverantworlichen in Wort und Bild unter Adressen zu finden.

VIL – neu – organisiert

Der VIL feiert dieses Jahr seinen 35. Geburtstag! Gegründet wurde er 1974 als „Verein der Luzerner Logopäden VLL“. Im Laufe der folgenden Jahre kam es zu Mitgliedschaften auch aus anderen Innerschweizer Kantonen. Diese Tatsache war ausschlaggebend für die Namensänderung in „Verein der Innerschweizer Logopädinnen und Logopäden VIL“ an der Generalversammlung im Jahre 1978. Aus dem kantonalen Verein wurde ein regionaler Verband, der noch heute die berufspolitischen Interessen der 6 Innerschweizer Kantone (Luzern, Zug, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Uri) vertritt.

Der VIL-Vorstand erfüllte einerseits regionale Aufgaben, indem er die 6 Kantone untereinander vernetzte und den gegenseitigen Austausch förderte. Auf deutschschweizer Ebene sorgte er für die Kommunikation und den Informationsaustausch zwischen dem DLV und den einzelnen VIL-Sektionen und war auch für die Beantwortung verschiedener Fragestellungen zuständig. Da die Innerschweizer Kantone über ganz unterschiedliche politische und strukturelle Voraussetzungen verfügen, wurde der VIL-Vorstand im Laufe der Jahre immer mehr zur organisatorischen Schaltstelle zwischen den einzelnen Sektionen des VIL und des DLV.

Es drängte sich auf, die Strukturen des VIL und die Abläufe genauer unter die Lupe zu nehmen und zu optimieren. Zusammen mit einem Unternehmensberater wurde dieser Prozess im letzten Jahr in Angriff genommen. An der ordentlichen Generalversammlung vom 1. April dieses Jahres wurde den Versammelten das neue Organigramm vorgestellt. Der Vorstand erhielt den Auftrag, die neuen Verantwortlichkeiten und Abläufe fertig auszuarbeiten und den Umstrukturierungsprozess damit weiter voranzutreiben.

Am 23. September 2009 haben die Mitglieder an der ausserordentlichen Generalversammlung des VIL, die für die Umstrukturierung notwendigen neuen Statuten einstimmig angenommen und damit die Grundlage geschaffen, den Verein strukturell und personell neu auszurichten. Der VIL-Vorstand setzt sich nun aus je einer Vertreterin der 6 Innerschweizer Kantone zusammen. Der DLV verfügt damit über direkte Ansprechpersonen in jedem Innerschweizer Kanton. Die Vorstandsmitglieder sind ihrerseits berechtigt, ihren Kanton direkt an DLV-Anlässen zu vertreten. Ergänzt werden die Vorstandsmitglieder des VIL durch Ressortverantwortliche in den Bereichen Sekretariat, Finanzen, Mitgliedschaft, Internet und K&M (siehe auf
www.vil.ch / Organigramm).

Wir ehemaligen Vorstandsmitglieder sind der Meinung, dass diese neuen Strukturen des VIL die berufspolitischen Aufgaben effizienter und ressourcenschonender erfüllen lässt.

Marianne Walter, ehemalige Präsidentin des VIL
Eveline Rast, Beauftragte K&M des VIL

Ausserordentliche GV

An der ausserordentlichen GV vom letzten Mittwoch wurden die neuen Statuten einstimmig angenommen. Mehr zu diesem Ereigniss in Kürze. Infolge der Statutenänderung muss auch unsere Homepage einige Anpassungen über sich ergehen lassen. Die neuen Statuten und das Organigramm sind schon online, die personellen Änderungen werden nach und nach aktualisiert. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Fachvortrag zum Tag der Logopädie mit Frau Susanne Codoni / Lispler, Lutschzwerge und aufrechter Gang

Am 25. März 2009 luden die Logopädinnen des VIL Sektion Zug zu einem Fachvortrag zum Thema „Auffälligkeiten im Mund- und Gesichtsbereich auf dem Hintergrund einer ganzheitlichen, körperorientierten, logopädischen Sichtweise“ ein. Referentin war Frau Susanne Codoni, diplomierte Logopädin, zertifizierte Myofunktionstherapeutin, diplomierte Cranio-Sacraltherapeutin.


Der angekündigte Fachvortrag lockte zahlreiche Frauen in den Saal des Schulhauses Sternmatt II in Baar. Unter den anwesenden Fachpersonen befanden sich Hebammen, Mütter- und Väterberaterinnen, Spielgruppen- und Krippenleiterinnen und natürlich viele Logopädinnen. Nach den Begrüssungsworten von Frau Rita Krienbühl erzählte Frau Susanne Codoni über die Zusammenhänge von Fuss, Hand und Kopf und die Art ihrer Begegnungen mit Kindern und Eltern.

Der Mund ist der Platz des spontanen, persönlichen Ausdruckes. Er ist das Tor zur Welt, der Ort des Gebens und Nehmens. Die erste Einschätzung eines Menschen erfolgt über die Augen und das Gesicht.
Der Körper ist ein System von gegenseitigen Beeinflussungen, ein Zusammenspiel verschiedener Muskelketten. Gewohnheiten / Habits können dieses Gleichgewicht stören. Ausdruck dafür sind z.B. eine basale Zungenlage, ein inaktiver Lippenmuskel oder eine spröde Oberlippe.
Um das muskuläre Gleichgewicht wiederherzustellen muss an den körperlichen Basisfunktionen gearbeitet werden. Körperspannung, Körperwahrnehmung, Befindlichkeit und Körperhaltung sind wichtige beeinflussende Faktoren. Im weiteren Sinne bedeutet dies, dass die logopädische Diagnostik an den Füssen beginnen muss. Beobachtungen zur Kopfhaltung, Gesichtssymmetrie, Bipupillarlinie, Kiefergelenksstellung, Mundhaltung, Beinlänge etc. sind wichtiger Bestandteil einer Abklärung.
Ungünstige Gewohnheiten sollen nicht abgewöhnt, sondern verändert werden. Im Gespräch wird dies mit den Worten „Ich möchte, dass du.....“ und nicht „Du sollst nicht.....“ umgesetzt.
Frau Susanne Codoni beendet ihren Vortrag mit den Worten: „Das Netzwerk des Körpers ist ebenso wichtig wie das Netzwerk unter den verschiedenen Berufsgruppen.“

Im Anschluss an den Vortrag konnten sich die Anwesenden mit Informationsmaterial zum Tag der Logopädie und zur Logopädie im Allgemeinen eindecken.

Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatorinnen Rita Krienbühl, Regula Gmünder, Susanne Hajas Eberle und Nicole Meier

Eveline Rast, Beauftragte K&M des VIL

Ein weiterführendes Interview mit Susanne Codoni kann hier geladen werden.

Inseratepreise

Wir haben unsere Preise überarbeitet und dem DLV angeglichen. Neu kostet jedes Inserat für Nicht-Mitglieder 70 Franken.

DLV - Delegiertenversammlung

Am 17. Mai 2008 fand die DLV-Delegiertenversammlung in Luzern statt.
Die Präsidentin Babs Reinhart eröffnete die Delegiertenversammlung und führte wie gewohnt mit Schwung und Humor durch denTag.

Grussworte brachten Marianne Walter vom VIL und der Vorsteher der Dienststelle der Volksschulbildung des Kantons Luzern.

Dr. Jürg Frick, Psychologe FSP und Dozent an der Pädagogischen Hochschule Zürich, hielt ein eindrückliches Referat zum Thema „Kraft der Ermutigung“. Es würde zu weit führen an dieser Stelle auf Einzelheiten einzugehen. Mitgenommen habe ich für mich: „Logopädische Arbeit ist immer auch Beziehungsarbeit, Ermutigungsarbeit, die letztlich die Basis schafft für gutes Gelingen“!

Bei den Nachmittagstraktanden wurden die Qualitätsrichtlinien verabschiedet, allerdings nicht ganz diskussionslos. Jahresbericht 2007, Rechnung 2007 und der Finanzplan 2010 gingen problemlos über die Bühne. Ein Ja erhielt auch der Antrag zur Schaffung einer „Kommission medizinisch-therapeutischer Bereich“.

Erfreulicherweise konnte Anna Tina Simonett aus dem Bündnerland neu in den Vorstand gewählt werden. Es werden aber immer noch 1-2 Vorstandsmitglieder gesucht. Bedauerlicherweise hat die Präsidentin Babs Reinhart ihren Rücktritt auf die DLV 2009 in Schaffhausen angekündigt.

Zum Schluss möchte ich dem Team aus Willisau ein Kränzlein winden. Maya Kühne, Rita Buholzer, Sandra Tendler und Esther Vogel, ihr habt mit viel Aufwand für einen reibungslosen Tagesablauf gesorgt!

Im Namen der VIL-Delegierten
Elisabeth Nobs, Sektion Uri

DSC04610 DSC04635 DSC04673 DSC04672

Übergangsregelung private LogopädInnen Luzern

Die Übergangsregelung für die Leistungen der privattätigen Logopädinnen und
Logopäden finden Sie auf unserer Downloadseite.

Browserempfehlung

Wir empfehlen Ihnen, diese Seite mit Firefox oder Safari zu betrachten. Falls sie mit dem Internet Explorer 5 oder 6 unterwegs sind, kann es in der Darstellung zu Fehlern kommen. In diesem Fall können Sie den Internet Explorer 7 installieren.